Monika Stutz

SP Schüpfen - Gemeinderätin seit 2017

Die Polizei und Feuerwehr, Wanderwege und Schwimmbad, Wald und Landwirtschaft: Das Ressort Öffentliche Sicherheit deckt ein weites Spektrum an Aufgaben und Themen ab. «Da ich eher eine Generalistin bin, passt diese thematische Breite sehr gut zu mir», sagt Monika Stutz, die dem Ressort seit vier Jahren vorsteht. Hätte sie nach der Wahl das Ressort Bildung übernommen, wären ihr als Mitglied des Elternrates und als Beisitzerin der Schulkommission manche Themen bereits vertraut gewesen. So aber habe sie Neuland betreten. «Ich habe mich einfach eingelesen und eingearbeitet», erzählt Monika Stutz, sie habe gut zugehört und Fragen gestellt. «Ich bin so», sagt sie: «Wenn ich nicht weiter weiss, wenn ich den Weg nicht kenne, dann frage ich. Ich versuche gar nicht erst, mich irgendwie durchzuwursteln.»

Fragen, mit Menschen sprechen, Menschen begegnen, das liegt Monika Stutz. Sie studierte an der Universität Bern Betriebswirtschaft, Arbeits- und Sozialversicherungsrecht sowie Arbeits- und Organisationspsychologie. Nach Abschluss des Studiums arbeitete sie ein halbes Jahr mit Strassenkindern in Mosambik, war zwei Jahre als Personalchefin einer Bank verantwortlich für Lernende sowie für Praktikantinnen und Praktikanten und absolvierte nach diesem Abstecher in die Finanzwelt eine dreijährige Ausbildung zur Sozialpädagogin. «Ich wollte mit und für Menschen arbeiten», erinnert sie sich, «bei der Bank ging es mir zu sehr nur ums Geld».

Für und mit Menschen arbeiten – das kann Monika Stutz seit vier Jahren auch als Gemeinderätin in Schüpfen. Die Zusammenarbeit im Gremium sei sehr angenehm, sagt sie. «Die Diskussionen sind sehr interessant, wir kommen und bringen uns gemeinsam vorwärts, und wir sind durch die geführten Debatten und gefällten Entscheide zusammengewachsen.» 

In ihrer zweiten Amtszeit möchte die Sicherheitsvorsteherin die Umsetzung des 2013 erlassenen Verkehrsrichtplans vorantreiben und sich weiterhin für die Schulwegsicherheit engagieren. «Wir haben noch einige Lücken zu schliessen», sagt sie, und räumt schmunzelnd ein: «Wir sind nicht in New York, es braucht niemand Angst zu haben auf der Strasse. Aber es gibt immer noch Situationen, die sich verbessern lassen.»

«Schüpfen ist nicht zu gross, bietet aber dennoch alles, was wir brauchen», sagt Monika Stutz.  Sie lebt seit 13 Jahren mit ihrem Mann und den vier gemeinsamen Kindern im Zelgli in Schüpfen. Das Dorf sei geografisch ideal gelegen, verfüge über eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr, und für eine Fahrt nach Bern könne sie seit Kurzem auch das eBike nehmen. 

Monika Stutz sind Begegnungen wichtig. Nicht nur persönliche Treffen mit Bekannten, Freundinnen und Freunden, die sie während des «Lockdowns» sehr vermisst habe, sondern auch flüchtige Begegnungen, beispielsweise beim Einkaufen. «Ich möchte an diesen Menschen nicht einfach vorbeiziehen, sondern ihnen meine Wertschätzung zeigen. Ihnen begegnen.»
 

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